Maui – Freeride Apollo

Maui - Freeride Apollo

199,00
Maui - Freeride Apollo
3.2

Verarbeitung

4/10

    Preis

    2/10

      Allgemeine Performance

      1/10

        Herstellungsland

        5/10

          Innovation Shape

          4/10

            Vorteile

            • Breite Standfläche fehlerverzeihend
            • angenehme Konkave

            Nachteile

            • Torsion
            • keine gute Urethanmischung
            • Plastikverpackung um das Deck
            • Achsen haben keinen guten Lean
            • Flex zu stark, kommt nicht wieder

            Maui – Freeride  Apollo – Beim Hersteller Apollo handelt es sich um eine Kölner Firma, die im Ausland produzieren lässt. Durch die Plastikverpackung, die um das Deck gezogen wird, tippen wir auf China. Die Verpackung hat den Vorteil, dass das Deck nicht zerkratzt wird. Und den Nachteil, dass man erst mal die Achsen abschrauben muss, wenn man es sauber vom Plastik gelöst haben will, denn die Achsen wurden NACH dem einschweissen des Decks montiert.

            Das getestete Board ist das Maui Freeride. Der Originalpreis liegt bei 199 Euro, mittlerweile gibt es das Board online aber schon für 59,90 Euro bei Spielzeugpf…d.d.de.

            Der Shape erinnert an ähnliche Boards, die aus Fernost stammen. Auf jeden Fall ist es beinahe einmalig und eigentlich ein gutes Konzept. Mit einer großen Standfläche, das die Fehler, die ein Anfänger macht, durchaus auffängt und auch die leichte Konkave ist hilfreich beim Einstieg. Wären da nicht gleich mehrere negative Punkte, die das Brett in die unteren Gefilde der Tabelle katapultieren würden.

            Das Deck des Maui – Freeride  Apollo ist aus den üblichen sieben Lagen Ahorn. Leider ist der Flex nicht als solcher zu erkennen. Redet man woanders über Snap oder federn, beim Maui DT ist nichts davon zu bemerken. Es kommt kaum wieder und man das Gefühl, als wenn man auf mehreren Lagen Pappkarton steht. Einer der Tester hat es als Hängematten-Flex bezeichnet. Selbst bei 60kg schaffte es der Tester, den Flex bis zum Boden durchzuhüpfen, ohne das dieser wesentlich stärker nach oben zurückkam. Was für den Bereich Freeride oder schnelleres Cruisen eigentlich angebracht wäre, wäre ein steifes Board. Leider ist die Torsion im Brett sehr stark. Durch die Torsion verdreht das Deck in sich. Die kommt bei nicht ausgewogenen Shapes hin und wieder vor.

            Das Grip Tape ist Standard, auch hier gilt: für ein Cruiserboard ok. Den Verweis auf Freeride, wie in der Artikelbeschreibung erwähnt, würden wir als nicht optimal bezeichnen, um es mal rechtssicher auszudrücken.

            Die Achsen haben für 50° erstaunlich wenig Turn, aber vielleicht ging der auch durch die Torsion verloren. Die Stock Bushings sind weich und das Board ist dadurch einigermaßen lenkbar, hat aber keine stabile Mitte und wie beim Rest der Komponenten kann von Rebound nicht die Rede sein.

            Die Verarbeitung ist im Verhältnis zu anderen Brettern dieser Preisklasse nicht so gut. Werfen wir einen Blick auf die Konstruktion. Diese macht insgesamt einen recht fragilen Eindruck, Tricks sind mit dem Shape, soll man sagen glücklicherweise, nicht möglich.

            Die Rollen sind 78a und fühlen sich auch ähnlich wie andere 78a Rollen an, nur dass man schon beim Eindrücken mit dem Finger beim zähen an Gummi erinnernden Wiedereinformkommen den unglaublich langsamen Rollspeed vorausahnen kann. Im Gegensatz zur weitläufig angenommenen Meinung haben Kugellager nur einen kleinen Einfluss auf das Rollverhalten. Eine nicht optimale Urethanmischung, wie bei dem Maui – Freeride  Apollo kann durchaus zum Abbremsen des Boards führen.

            Das Maui – Freeride  Apollo im Freeride- oder gar Downhillbereich zu testen, haben wir unterlassen – es dürfte durchaus gefährlich werden.

            Zum Slide-und Gripverhalten kann ich leider deshalb nichts sagen. Die Bearings sind normale Kugellager, vergleichbar mit Industrielagern. Ob Spacer verbaut sind weiß ich nicht. Das Auseinanderbauen haben wir uns geschenkt.

            Fazit: Schaut man sich die Bewertungen in Onlineportalen an, so sind diese zum größten Teil positiv. Unsere These ist, dass nicht direkt verglichen wurde und im Vorfeld auch kaum Tests durchgeführt worden. Dies wiederum liegt daran, dass es nicht möglich sein wird, das Maui – Freeride  Apollo im Fachhandel zu testen, denn keiner der uns bekannten Longboardshops führt es. Aber warum nur?

             

            In Bezug auf diese Kritik verweisen wir vorab schon einmal auf die Pressefreiheit. Dieses Portal ist vom 40inch Longboardmagazin iniitiert und die Tests werden von Fachleuten durchgeführt. Wir sind, was die Tests betrifft durchaus kompetent. Unter anderem sind die renommierten Magazine Concrete Wave und Wheelbase Teil des Testteams. Hinzu kommen führende Köpfe aus der deutschen Longboardindustrie sowie ein Teil Community der deutschen Longboarder.

             

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            Länge:

            101,8cm

            Breite:

            24,0 cm

            Achsabstand:

            -cm

            Deckmaterial:

            Ahorn

            Konkav:

            leicht

            Flex:

            jaein

            Gewicht:

            – gr.

            Rollen:

            70mm 78a

            Kugellager:

            ABEC7

            Trucks:

            RKP